Wir haben 2005 ein wunderschönes Stück Land am Fuße des heiligen Berges Arunachala in Tiruvannamalai gekauft, auf dem insgesamt sieben Häuser für Waisen- und Straßenkinder entstanden sind: pro Haus haben jeweils sieben bis neun Kinder mit einer Hausmutter ein neues Zuhause gefunden. Gekocht wird außerhalb in einem kleinen Küchengebäude, so dass sich die Frauen in den Häusern ganz auf die Betreuung der Kinder konzentrieren können. Ein Teil der Kleinen kommt aus dem Tsunami-Gebiet, die anderen Kinder stammen aus Tiruvannamalai bzw. aus den umliegenden Dörfern, wo die Lebensbedingungen teilweise extrem schlecht sind. Die meisten der Kinder sind (Halb-)Waisen oder wurden von ihren Eltern verlassen.
Es ist unsere Vision, den Kindern eine glückliche Kindheit mit viel Geborgenheit und Zuwendung zu schenken, die es am allernötigsten haben. Bei der Auswahl der Kleinen wurden wir mit Schicksalen konfrontiert, die uns tief berührt haben und ein deutlicher Hinweis darauf sind, dass es unglaublich viele Kinder in Indien gibt, die dringend ein Dach über dem Kopf und eine dicke Portion Nahrung für den Körper und die Seele brauchen.
Ein herzliches Dankeschön an all die Menschen, die das Entstehen des Kinderdorfes möglich gemacht und so knapp 60 Mädchen und Jungen ein neues Zuhause geschenkt haben!
Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 29. December 2009 )
Heartkids-Center Tiruvannamalai
Sieben junge und engagierte Betreuer und Betreuerinnen beleiten gemeinsam unsere Schulkinder im Kidcenter am Rande von Tiruvannamalai. Das Projekt existiert bereits seit September 2004, doch ist erst im August 2006 sind die Kinder in das von Heartkids errichte Gebäude umgezogen.
Täglich zwischen 17 und 20 Uhr kommen gut 150 Kinder im Alter von 4 bis 18 Jahren zusammen: sie bekommen kostenlos Nachhilfe-Unterricht, machen mit unserer Unterstützung Hausaufgaben, lernen Englisch, malen oder wir sind einfach fröhlich beisammen. Ohne eine derartige private Förderung hat kaum ein Kind in der staatlichen Schule eine Chance
weiterzukommen. Die Mehrzahl dieser Kinder stammt aus ärmsten Verhältnissen und genießt es sichtlich, täglich ein paar Stunden ihre zumeist triste Umgebung zu verlassen – sie leben Großteils in einfachen Hütten ohne Wasser und Strom.
Der tägliche Kontakt zu den Kids ermöglicht es uns, ganz individuell auf ihre Bedürfnisse einzugehen und sie direkt und sinnvoll zu unterstützen. Die Kinder werden mit Schulmaterial, Schuluniformen, Kleidung und Medikamenten von uns versorgt, in der Regenzeit werden undichte Hüttendächer erneuert. Wir haben alle viel Freude miteinander und es ist ein großes Geschenk, die Herzenskinder erblühen zu sehen. ...und es sind nicht nur die materiellen Dinge, welche die Kinderaugen zum Leuchten bringen, sondern vor allem dieses bunte, lebendige und freie Zusammensein jenseits des Kastensystems oder einer bestimmten Religion.
Tagsüber kommen die kleinen Herzenskinder in unseren Kindergarten/Vorschulunterricht, wo sie nicht nur liebevoll betreut werden, sondern unter anderem auch ein warmes Mittagessen bekommen.
Das Heartkids-Center Tiruvannamalai auf Google Maps :
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 10. March 2010 )
Heartkids Education Center
PROJEKT IN PLANUNG
Damit diese Arbeit über die reine Sicherung der
basalen Lebensgrundlagen hinausgehen kann, muss sie einen nachhaltigen Ausstieg
aus dem Teufelskreis der Armut in einer traditionellen Kultur ermöglichen. Dies
möchten wir durch ein Angebot weiter führender Bildung unterstützen, die den
jungen Erwachsenen den Aufbruch in eine neue bessere Zukunft ermöglicht.
Neben unserem Kidcenter Tiruvannamalai wartet ein Grundstück darauf, sinnvoll genutzt zu werden.
Gemeinsam mit der engagierten Ärztin Clara Perinchery träumen wir von einem "Heartkids Education Center", das jungen Menschen aus ärmsten Verhältnissen eine Perspektive bieten soll.
- Computerkurse mit anerkanntem Abschluss
- Schneiderlehre
- Kunsthandwerk
- Gesundheits-/Hygienekurse
- Ernährungskurse für Mütter/Eltern
Es gibt es bereits eine anerkannte Informatikschule, mit der eine Zusammenarbeit bezügl. Zertifizierung möglich ist, Schneidermeister und Krankenschwestern für Gesundheitskurse.
Was wir brauchen:
- ein Gebäude (ca. 10 000 Euro)
- Laptops (ca. 30 Stück)
- Transport der Laptops (wer fährt nach Indien und nimmt einen mit?)
- Nähmaschinen (ca. 20 Stück a 80 Euro)
- Paten für das Education Center (10 - 20 Euro monatl. - Details und Formular HIER )
- Dozenten (z.B. Kunsthandwerk)
KontaktClara Perinchery: cperinchery(at)yahoo.de
HINTERGRUND:
Bildung ist eine
wichtige Grundlage für die Entwicklung einer Gesellschaft. Sei es im
wirtschaftlichen, gesundheitlichen, sozialen oder menschlichen Bereich.
Wir möchten den ärmeren
Bevölkerungsschichten Indiens die Möglichkeit einer Ausbildung bieten.
Insbesondere Frauen, die in Indien erschwerte Lebensbedingungen haben und in
arrangierten Ehen in völlige Abhängigkeit geraten, soll eine Ausbildung ein
selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Jeder dauerhafte Fortschritt in einer
Gesellschaft beruht auf dem Bildungsgrad der Frauen, denn sie prägen und
beeinflussen wesentlich die Wertevorstellungen der nachwachsenden Generationen.
Aber auch für die jungen
Männer ist die Möglichkeit der Weiterbildung wesentlich für Ihren weiteren
Lebensweg. Es ist uns zudem ein Anliegen, den jetzigen Schülerinnen und
Schülern ein Gefühl für Lebensqualität und eine motivierende Zukunft zu
vermitteln, in dem wir Kurse zur Unterstützung der menschlichen Entwicklung
anbieten.
Eine der jungen Frauen, hat es einmal sehr berührend auf den Punkt
gebracht: Mit Tränen in den Augen hat sie ihre Schulbücher an sich
gedrückt und eindringlich gesagt: „Das ist meine Zukunft, nicht meine
Heirat!“
Überweisungen bitte mit dem Stichwort "Education Center" versehen! Bei
Angabe der Postanschrift wird jedem Spender zu Beginn des Folgejahres
eine Spendenquittung zugestellt. Bei Spenden bis zu 200 Euro ist der
einfache Überweisungsbeleg als Bestätigung für das Finanzamt
ausreichend!
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 7. July 2010 )
Irula-Kidcenter
Am 11. Juli 2007 war die Einweihungsfeier des Kidcenters in einem Irula-Dorf. Die Irula gehören zur Volksgruppe der Adivasi (Ureinwohner Indiens), welche wiederum zu den ärmsten Menschen des Landes zählen. Als Nicht-Hindus werden die Adivasi von der indischen Gesellschaft als Ausgestoßene benachteiligt und ausgenutzt: Die Ureinwohner finden schwerer Arbeit, sind viel schlechter ausgebildet und werden sogar oft in Krankenhäusern abgewiesen.All dies hat uns dazu bewegt, den Kindern eines kleinen Dorfes, knapp 40 km entfernt von Tiruvannamalai, ein menschlicheres Leben zu ermöglichen. Viele von ihnen sind unterernährt und gehen nur sehr unregelmäßig zur Schule.
Bisweilen bleibt den Eltern nichts anderes übrig, als ihre Kinder an reiche Familien zu „verkaufen“, wo sie für den Haushalt zuständig sind und hemmungslos ausgebeutet werden. Wir wünschen uns, dass diese Kinder eine gute Schulbildung bekommen und somit eine feste Basis für die Zukunft haben. Wir wünschen uns, dass die Mädchen und Jungen gesund werden und bleiben. Und wir wünschen uns, dass sie sich nicht weiter so verloren und vergessen fühlen wie bisher, dass sie Hoffnung schöpfen und zu selbstbewussten, glücklichen und wachen Erwachsenen reifen dürfen.
Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 19. February 2008 )
Heartkids-Familien
Darüber hinaus unterstützt Heartkids einzelne Familien/Personen materiell, die sich in einer besonders schweren Notlage befinden: sie sind von Lepra, AIDS, Polio und/oder Obdachlosigkeit betroffen und haben nicht einmal die Möglichkeit, wichtige Grundnahrungsmittel zu bekommen. Schwerkranke Menschen werden hier von der Gesellschaft geächtet und verstoßen - vor allem mangels Wissen über die Krankheiten und aus Angst vor Ansteckung. Daher sind sie dringend auf Hilfe jenseits des sonst üblichen Familiensystems angewiesen. Wir errichten beispielsweise vor der Monsunzeit Hütten oder finanzieren Krankenhausaufenthalte.
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 11. June 2008 )